What a Crime #3 mit Alena Jabarine
Wie wollen wir öffentlich über Gewalt sprechen? Wie können wir Betroffenen rechten Terrors Sichtbarkeit geben, ohne ihre Trauer zum politischen Instrument zu machen? Welche Identitäten werden kriminalisiert? Wann gerät Solidarität unter Verdacht? In der dritten Ausgabe von What a Crime spreche ich mit der Journalistin Alena Jabarine über Sprache und Verantwortung, über unsere gemeinsame Arbeit an dem Podcast 190220 – Ein Jahr nach Hanau und über Alena Jabarines Reisen auf der Suche nach einem Land namens Palästina. Alena Jabarine ist Deutsch-Palästinenserin mit deutscher und israelischer Staatsbürgerschaft. Sie wuchs in Hamburg auf, studierte Politik und absolvierte ein journalistisches Volontariat beim NDR. Danach arbeitete sie vor allem für öffentlich-rechtliche Formate. Von 2020–2022 lebte sie in Ramallah und war dort für eine Stiftung tätig. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland schrieb sie ein Buch über ihre Zeit in Palästina, Der letzte Himmel, mit dem sie in einer gleichnamigen Lecture Performance am Berliner Ensemble auftritt.