Radikale Zärtlichkeit – Warum Liebe politisch ist

erscheint am 20. April 2021 bei HarperCollins Germany.

Buchcover von Radikale Zärtlichkeit - Warum Liebe politisch ist

ist am 20. April 2021 bei HarperCollins Germany erschienen.

„Dieses Buch gründet auf einem Unbehagen.“ Das ist der erste Satz meines Buches. Und dieses Unbehagen begleitet mich über 256 Seiten. Es ist ein Unbehagen über die konventionellen Wahrheiten der (romantischen) Liebe, über traditionelle Konzepte von Familie und Freund*innenschaft. In Radikale Zärtlichkeit nehme ich Liebesnormen im Kraftfeld von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus auseinander – und erforsche anekdotisch, entlang meiner eigenen Biografie, wie traditionelle Beziehungsmodelle in die Schieflage geraten, sobald sicher geglaubte Familienbande zerbrechen und hergebrachte Wahrheiten in Zweifel geraten.


Zurück bleiben Fragen: 
Wie wollen wir lieben? Wen und wie viele? Wie kann er aussehen, ein radikaler Neuentwurf der Liebe? Oder sollten wir uns gleich von diesen mystischen fünf Buchstaben verabschieden? Wie können Menschen sich gemeinsam gegen Diskriminierung und Gewalt in unserer Gesellschaft behaupten – als Partner*innen, (selbstgewählte) Familie und Freund*innen? Auf welche Weise formten Philosophien der Aufklärung unseren Blick aufeinander? Was hätte Karl Marx über die romantische Liebe gesagt? Und was denkt die marxistische Feministin Silvia Federici heute? Gibt es so etwas wie technologische Zärtlichkeit? Welche medialen Repräsentationen brauchen wir für eine Vielfalt von Zärtlichkeit?

In Radikale Zärtlichkeit werfe ich einen Blick auf die Geschichte rassistischer, kolonialer, antisemitischer, hetero- und cis-sexistischer Normierungen unseres intimen Miteinanders. Und ich werfe einen Blick nach vorne und frage nach den Visionen und Utopien einer radikalen Zärtlichkeit als ein Programm der Gerechtigkeit und Solidarität.

Radikale Zärtlichkeit – Warum Liebe politisch ist ist ein Spiegel-Bestseller und erhältlich in der (Online)Buchhandlung Ihres Vertrauens.

Premierenlesung

Premierenlesung und Gespräch mit Deniz Utlu in der 18. Ausgabe von Prosa der Verhältnisse im Maxim Gorki Theater über Visionen und Utopien einer radikalen Zärtlichkeit als ein Programm der Gerechtigkeit und Solidarität.

Lesungen 2022

ZÜRICH: 10. März | Buchhandlung Paranoia City


LUZERN: 11. März | Lettera – Literaturfest Luzern 

HAMBURG: 6. Mai | Krass Festival 

POTSDAM: 7. Mai | Sputnik Buchhandlung

BERLIN: 13. Mai | Lesung & Gespräch im Rahmen des Festivals »Zukunft« im Literarischen Colloquium

ONLINE: 16. Mai | Lesung beim queerfeministischen Referat des AStA Lüneburg

BERLIN: 25.  Mai | Open-Air Lesung im Cassiopeia, organisiert von der Buchbox

HALLE (SAALE): 27.  Mai | Festival Blechsonne

ERLANGEN: 28. Mai | Lesung und Gespräch mit der Autorin Ann-Kristin Tlusty im E-Werk

NÜRNBERG: 1. Juni | Schreibwerkstatt und Lesung an der Technischen Hochschule im Rahmen der Kampagne »Eine Uni – ein Buch«

ESSLINGEN: 2. Juni | Gespräch im Rahmen der Ausstellung »How Not To Fit In«

MÜNCHEN: 3. Juni | organisiert durch Ni Una Menos

KÖLN: 6. Juni | Lesung in der Niehler Freiheit

Köln: 11. Juni | Gespräch mit Mithu Sanyal beim Phil.Cologne Festival in der Kulturkirche

HANNOVER: 16. Juni | Gespräch im Theater Hannover

BERLIN: 21. Juni | Humanistische Akademie

FRIEDLAND: 25. Juni | Fluid Festival

BASEL: 5. Oktober

Bern: 6. Oktober | Gespräch mit Barbara Bleisch | Dampfzentrale